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Felix, Malin



Schulprofil Inklusion

Eine Schule mit dem "Schulprofil Inklusion" hat Voraussetzungen in der Schulorganisation und im Unterricht geschaffen, um die Ziele der UN-Behindertenrechtekonvention umzusetzen.

Voraussetzungen an unserer Schule:

Das Kollegium, der Elternbeirat sowie der Marktgemeinderat haben dieser Entwicklung zugestimmt.

Es wurde in den vergangenen Jahren im Rahmen der Schul- und Unterrichtsentwicklung ein Bildungs- und Erziehungskonzept zur Umsetzung der individuellen Förderung aller Kinder entwickelt (Jahrgangsgemischte Klassen, Flexible Grundschule, Unterrichtsmethoden u.a.).

Die Unterrichtsformen und Aktivitäten des Schullebens haben bewusst die Vielfalt der Kinder im Blick.

Die Bedürfnisse der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden beachtet.

Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden ganz selbstverständlich in den Regelklassen aufgenommen und unterrichtet.

 

Bausteine eines inklusiven Unterrichts:

Eine inklusive Schule will allen Kindern (mit oder ohne Förderbedarf) bestmögliche Bildungschancen eröffnen.

In einer Schule mit Profil Inklusion besteht eine gewollte Heterogenität in den Klassen: Jedes Kind hat das Recht in seinem Anderssein angenommen, wertgeschätzt und berücksichtigt zu werden.

Die Entwicklung einer inklusiven Schule ist auch darauf angewiesen, dass sich die Gesellschaft ändert. Eine Schule kann sich nicht isoliert verändern, denn sie ist an die Werte und das Bildungsverständnis der Gesellschaft gebunden.

In der inklusiven Schule arbeitet das Lehrerteam (Grundschullehrkräfte, Förderlehrkräfte sowie Sonderpädagogen) bei der Förderung aller Kinder eng zusammen.

 

Schwerpunkte einer inklusiven Schule:

Die Unterschiedlichkeit der Kinder soll als Chance und Herausforderung, nicht als Belastung oder Hemmnis begriffen werden.

Im Unterricht werden Methoden des eigenständigen Lernens sowie Formen des gemeinsamen Lernens praktiziert und trainiert.

Unterricht wird nicht ausschließlich als Wissensvermittlung, sondern als Erfahrungsraum für soziale Kontakte, Kommunikation, Konfliktbewältigung und Ich-Findung der Kinder gesehen.

Durch vielfältige Projekte und Aktivitäten bietet die Grundschule Hösbach-Winzenhohl den Schülerinnen und Schülern diesen Lebens- und Erfahrungsraum.

Im inklusiven Unterricht wollen wir ganzheitliches Lernen über verschiedene Wahrnehmungskanäle ermöglichen. Die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder sollen individuell gefördert und gefordert werden.

Dem unterschiedlichen Lerntempo der Kinder soll Rechnung getragen werden. Lerninhalte können von den Schülerinnen und Schülern mitbestimmt werden. Der Unterricht stellt die Freude am Lernen in den Mittelpunkt.

Die Unterstützung durch Sonderpädagogen soll allen Kindern in der Lerngruppe zur Verfügung stehen.

Fortlaufend werden Kompetenzen der Lehrkräfte erweitert und gestärkt. Gezielt werden auch externe Partner (Förderzentrum, Schulpsychologen, Beratungslehrkräfte, Therapeuten, Jugendamt) nach Rücksprache mit den Erziehungsberechtigten einbezogen.

Die Zusammenarbeit mit der Pestalozzischule Hösbach und weiteren Partnern wird künftig intensiviert.

>> Pressemitteilung des Staatsministeriums für Bildung und Kultus vom 11.11.13 (Link)

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